FPÖ und ÖVP im Clinch wegen Corona-„Spaziergang“

Während am Sonntag in Wien Tausende Teilnehmer einer eigentlich verbotenen Kundgebung gegen die Pandemie-Maßnahmen in Form eines „Spaziergangs“ ihren Plan dennoch in die Tat umsetzten und zum Teils mit den Polizeikräften aneinandergerieten (siehe Video oben), sind auch innenpolitisch die Fetzen geflogen. „Nehammer und Co. haben den Menschen damit die Möglichkeit genommen, ihren Protest gegen die Regierungspolitik in einer gut organisierten Versammlung zu artikulieren (…) Durch die Untersagung besteht leider Eskalationspotenzial. Der Innenminister trägt die Verantwortung für mögliche Eskalationen“, tobte FPÖ-Klubchef Herbert Kickl. Sein türkiser Parlamentskollege August Wöginger reagierte empört und meinte, Kickls „Verbrüderung mit Rechtsextremen und Corona-Leugnern“ habe einen „neuen Tiefpunkt“ erreicht.

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