„Kaufhaus Österreich“: Der erste Eindruck: Flop

„Kaufhaus Österreich“: Der erste Eindruck: Flop – Die neue Website, die Webshops österreichischer Einzelhändler auffindbar machen sollte, sorgte für viel Kritik und Verachtung. Die am Montag vorgestellte Plattform „Kaufhaus Österreich“ wurde gestartet, um österreichischen Einzelhändlern das Auffinden von Webshops zu erleichtern. Einige Stunden nachdem die vom Wirtschaftsministerium und der Handelskammer gestartete Website online gegangen war, gab es Kritik und Verachtung von allen Seiten. Anscheinend funktioniert die Produktsuche überhaupt nicht, wie Benutzer in sozialen Netzwerken festgestellt haben.

„Kaufhaus Österreich“ nicht Benutzerfreundlich

Das Portal wurde am Dienstag ebenfalls kritisiert, da die Websites der Behörden seit Oktober barrierefrei sein sollten. „Es gibt immer noch Übergangsbestimmungen – zum Beispiel für Kommunen – aber man sollte tatsächlich erwarten, dass eine Institution wie die Handelskammer mindestens Mindeststandards einhält“, sagte Georg Wimmer aus Salzburg, Experte für „leicht verständliche Sprache“ die APA. Der Inhalt einer Website sollte daher für Menschen mit Behinderungen, Lernschwierigkeiten oder einem niedrigen Bildungsniveau „verständlich“ sein. Tatsächlich sagt „Kaufhaus Österreich“ unter dem Menüpunkt „Barrierefreiheit“: „Das Bundesministerium für Digitalisierung und Unternehmensstandort bemüht sich sicherzustellen, dass seine Websites und mobilen Anwendungen dem Bundesgesetz über den barrierefreien Zugang zu Websites und mobilen Anwendungen des Bundes entsprechen (…) um es zugänglich zu machen. „“ Ist es schlimmer? “ Fragt Wimmer. „Sie schreiben, dass Sie die Dinge nicht selbst behalten und fragen sich: Warum nicht?“ Es geht auch um einfache technische Lösungen, die heute Standard sind – wie die Möglichkeit, Schriftgrößen oder Kontraste zu erhöhen. „Eine von der Regierung beauftragte Behörde sollte das tatsächlich können.“

Kein Amazon-Konkurrent

Sie können Amazon viel vorwerfen. Die Steueroptimierungsprogramme rund um den Globus. Oder die Arbeitsbedingungen in den Versandzentren. Aber nicht, dass die Gruppe nicht die ganze Zeit an ihre Benutzer denkt.Grundsätzlich ist die Plattform eine riesige Suchmaschine, die Kunden genauso nutzen. Bis es dort ankam, hatte das US-Unternehmen jedoch Millionen und Abermillionen in die Verbesserung seiner Prozesse gepumpt. Andererseits sind die 627.000 Euro, die in das Kaufhaus Österreich geflossen sind, ein sprichwörtlicher Griff ins Klo.

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