Nützlicher als das MacBook: Notebook-Konzept zeigt Apple wie es geht

Für viele Nutzerinnen und Nutzer gehört ein MacBook von Apple unzweifelhaft zu den besten Laptops beziehungsweise ist vielleicht sogar konkurrenzlos gut. Allerdings geht es noch besser und nützlicher, wie ein renommierter Industriedesigner jetzt unter Beweis stellt.

Gleich ob das günstige MacBook Air oder das noch leistungsfähigere MacBook Pro – ein Apple-Notebook ist für viele Menschen ein Traum. Dabei verzichtet der Hersteller bewusst auf Spielereien, so sucht man beispielsweise einen Touchscreen bis heute vergebens. Es bleibt beim klassischen Ansatz.

Besser als jedes MacBook: Genialer Notebook-Entwurf

Dabei könnte ein Blick in die Zukunft lohnen, eine Zukunft in der modulare und flexible Notebooks unseren Alltag ungemein bereichern. Einen solchen Entwurf mit dem Namen „Paysage“ gestaltete Kevin Depape. Seines Zeichens Industriedesigner und aktuell für HMD Gobal (Lizenznehmer der aktuellen Nokia-Handys) tätig. Sein Notebook ist nicht verdammt dazu ein Laptop zu bleiben, denn bei Bedarf verwandelt sich der Rechner in einen Desktopcomputer mit größerem Display (Quelle: Kevin Depape). Wie nur schafft der Designer dieses Versprechen zumindest in der Theorie umzusetzen? Mehr dazu jetzt im Artikel.

Auf dem ersten Blick ein ziemlich keilförmiges Notebook, einem früheren Vaio-Laptop nicht unähnlich. Doch das Projekt „Paysage“ hat noch mehr zu bieten …

… auch aus diesem Blickwinkel fällt zunächst nichts weiter auf. Was ist also an diesem Notebook so besonders? Auf dem nächsten Bild können wir schon etwas erahnen …

…Display und Tastatur bilden nämlich nur bedingt und auch nur zeitweise eine Einheit. Irgendwie scheint der Bildschirm „untenrum“ noch weiterzugehen. Schön auch …

… auf diesem Bild zu sehen. Da gibt es keine scharfe Kante, an der das Display aufhört. Tatsächlich …

… lässt sich der Bildschirm komplett umlegen und die Tastatur …

… komplett abnehmen. Wie bitte? Des Rätsels Lösung: Die „Tastatur“ ist der eigentliche Rechner. Der liegt auf einem großen und flexiblen Display auf. Die eigentliche Idee …

ein 15 Zoll-Notebook, was auf Wunsch zu einem Desktop-Computer mit 24-Zoll-Display mutiert. Alles, was es noch braucht, ist eine Dockingstation für den Monitor, den man immer dabei hat. Was für ein krasser Einfall …

… Designer Depape hatte die ursprüngliche Idee schon vor über 10 Jahren, wollte sie jetzt aber im Zuge neuer Technologien wieder gerne aufleben lassen. Leider …

… hat noch kein Hersteller das Konzept bisher in die Tat umgesetzt. Am ehesten noch vergleichbar wäre das Surface Book von Microsoft. Allerdings verzichtet das auf ein flexibles Display. Doch davon ab …

… erscheint das hier gezeigte Konzept schon sehr realitätsnah. Man wünschte, Apple oder ein anderer Hersteller würde die Realisierung in den nächsten Jahren angehen …

… der Stromanschluss hat schon was vom ersten MagSafe-Anschluss der MacBooks mit einer solchen, seitlichen Ausrichtung. Und erst …

… die „Dockingstation“. Ähnlichkeiten zum Standfuß des iMac sind sicherlich nur rein „zufällig“. Wir sind uns einig: Das „Paysage“ ist tatsächlich besser als jedes MacBook, allerdings im Gegensatz zu diesem bisher auch nur eine utopische Fantasie. Immerhin aber eine, die früher oder später mal Realität werden könnte. Drücken wir die Daumen.

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