Samsung hat den Dreh raus: Irres Smartphone-Patent aufgetaucht

Dass Samsung keine Scheu vor extravaganten Smartphones hat, ist landläufig bekannt. Wie weit der südkoreanische Hersteller aber bereit ist zu gehen, zeigt jetzt ein neues Patent. Es kombiniert gleich zwei innovative Technologien, die Samsung bereits in die Tat umgesetzt hat. So ein Handy hat die Welt noch nicht gesehen.

Auch als unbestrittener Marktführer hat Samsung seine Experimentierfreude nicht verloren. Das Galaxy A80 mit rotierender Kamera oder das faltbare Galaxy Z Fold 2 beweisen das eindrucksvoll. Wie eine Mischung beider Smartphones aussehen könnte, zeigt eine Patentzeichnung von Samsung.

Patentzeichnung zeigt faltbares Samsung-Smartphone mit rotierender Kamera

Dort ist ein Handy zu sehen, das ebenfalls über einen faltbaren Bildschirm verfügt und sich wie das Z Fold 2 zusammenklappen lässt. Während letztgenanntes aber über ein Kameraloch verfügt, hinter dem sich die Selfie-Knipse versteckt, besitzt das Smartphone auf der Patentzeichnung ein vollflächiges Display ohne Unterbrechung. Möglich macht das ein drehbares Kameramodul am Rahmen des Handys, das je nach Bedarf nach hinten oder nach vorne gerichtet werden kann. Das weckt Erinnerungen an das Galaxy A80, das ebenfalls so eine rotierende Kamera besaß.

Der Vorteil dieser Lösung liegt auf der Hand: Statt wie üblich eine zusätzliche Frontkamera integrieren zu müssen, könnte Samsung lediglich eine Kamera verbauen. Möchte der Nutzer ein Selfie aufnehmen oder einen Videocall starten, müsste er lediglich die Kamera zu sich drehen. Das hätte wohl auch qualitativ hochwertigere Selbstportraits zur Folge. Noch immer sind Hauptkameras den Frontkameras weit überlegen, was Auflösung oder zusätzliche Funktionen wie Nachtmodi oder Weitwinkelaufnahmen angeht.

Das Galaxy A52 im Video-Test:

Näher an der Realität als andere Patente

Ob Samsung tatsächlich so ein Smartphone in die Tat umsetzt, bleibt natürlich abzuwarten. Eine rotierende Kamera bringt zwar zweifelsohne viele Vorteile mit, ist als bewegliches Bauteil aber auch anfälliger für Schäden. Im Vergleich zu anderen Patenten ist das hier gezeigte Smartphone aber näher an der Realität und ließe sich mit bestehender Technik wohl vergleichsweise leicht umsetzen.

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